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Hochwildhegering


Erlegerprämien für Schwarzwild 2022

Liebe Weidgenossen

mit Erlass vom 14.07.2022 teilte das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten (MWL) mit, dass der Prämienanspruch als Maßnahme zur Seuchenprävention (ASP) bis zum 31.12.2022 befristet ist.

 

Demnach sind noch zwei Antragsfristen zu realisieren.

 

Prämienzeitraum:

01.04. bis 30.09.2022 – Auszahlung bis zum 15.12.2022 (Posteingang der vollständigen Antragsunterlagen bis zum 15.10.2022 beim LK)

01.10. bis 31.12.2022 – Auszahlung bis zum 15.07.2023 (Posteingang der vollständigen Antragsunterlagen bis zum 15.04.2023 beim LK)

Den Antrag fondet Ihr in meinen früheren Beiträgen weiter unten oder direkt unter dem nachfolgendem Link!

2021-03-25_Formular_zur_Antragsstellung_auf_Erlegungspraemie_Version_1.1

Weiterhin wurde darauf verwiesen, dass die Zahlung der Erlegungsprämie unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln steht.

 


"Die kalte Schnauze des Vertrauens!" - So war er - der Jagdhundevergleich 2022

Gewitterwolken zogen auf, am Vorabend unseres Jagdhundevergleichs am vorletzten Samstag im Wonnemonat Mai. Zum Glück, allen Vorankündigungen zum Trotz, war es nur wenig Wasser von oben und auch der Wind hielt sich in Grenzen, sodass die am Freitagnachmittag in den ausgedürrten Waldboden getretenen Kunst-Fährten keinen allzu großen Schaden genommen hatten.

Am Samstag gegen 8 Uhr füllte sich der Treffpunkt im Revier Rösa. Mit Kaffee, Kuchen und unter den Klängen unserer Jagdhornbläser der Jägerschaft begann eine toller "Hundetag". Mit insgesamt ca. 15-20 Rüdemännern und Besuchern ging es anschließend zur ersten Station in den Hochwald unweit des Treffpunktes. Die ca. 650 m lange Schweißfährte rief nach über 12 Stunden Standzeit dazu auf, endlich abgearbeitet zu werden. Nach kleinen Übungen zu Gehorsamkeit und Führerbindung stellten sich 4 Hunde der Beobachtung des langjährig erfahrenen und bestätigtem Schweißhundeführer Thomas Gänsicke, der selbst einen erfahrenen BGS Rüden am Riemen führt. 

Vorweg - all denen - die diesen Vergleich nicht gescheut haben, bringe ich großem Respekt gegenüber. Keiner, der 4 Hunde konnte sich schon vorweg als reiner Spezialist auf der roten Fährte präsentieren und deshalb ist die respektable Leistung aller 4 angetretenen Gespanne hier über die Maßen zu würdigen.

Schwächen wurden sichtbar, Stärken wurden ausgenutzt und von den vielen Tipps und "Kniffen" von Thomas Gänsicke, hat sicher jeder hier etwas mitnehmen können. Ob Tiroler Bracke, Münsterländer oder Heide-Terrier - ein großes Lob an alle, sich dieser genauen Beobachtung unterzogen haben. Alle 4 Gespanne kamen, teils mit Hilfe, zum Stück. Alle Gespanne arbeiteten als gute, harmonische Einheiten Hund und Führer.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es am späten Vormittag an die Wasser- und Feldarbeit.

Hier konnten die zwei, für diese Disziplin gemeldeten Hunde ihr Können unter Beweis stellen.

Kaninchen, Entenschleppe, Wasserarbeit - Suchen, Finden, Apportieren. Alles war dabei und so präsentierten sich auch diese beiden Gespanne in einer sehr guten Verfassung. Stärken und Schwächen - Reinhard Kunze, als Rüdemann mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Vorstehhunden, blieb nichts verborgen. Toll, was diese Vierbeiner, selbst unter schwierigsten Bedingungen für uns Jäger leisten.

Zu guter Letzt ging es dann in den Kessel, um ein Gulasch zur Stärkung zu essen und bei ein paar Getränken den Tag gegen 15 Uhr ausklingen zu lassen.

Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht, die Hunde und deren Führer unserer Jägerschaft bei der Arbeit zu begleiten. Und trotz, dass ich selbst einen Hund führe, entdecke ich immer wieder viele Kleinigkeiten, die mir selbst im Jagdalltag nützlich sind.

Vielen Dank an alle, dies es möglich gemacht haben, diesen Tag durchzuführen. Ob Kaffee am Morgen, getretene Fährten am Vortag oder Gulasch am Mittag - es braucht viele Hände, die solche Tage zum Erfolg werden lassen. Besonderer Dank gilt Reinhard Kunze und Thomas Gänsicke, die einige Stunden und Kilometer im Vorfeld mit mir gemeinsam geopfert haben, um den "jagdlichen Teil" stimmig werden zu lassen. 

Und wenn ich dann doch noch einen Wermutstropfen nach so einem Tag finde - dann ist es der, dass ich mit leichtem Unglauben und etwas Verwunderung zurückbleibe, dass von über 200 Mitgliedern, nur 2 Hände voll Hundeführer und genau so viele Beobachter den Mut und die Zeit aufbringen, an einem solchen Tag dabei zu sein. Schade - ihr habt was verpasst! Lauscher spitzen und auf den nächsten Termin im Kalender groß schreiben!

Weidmannsheil

Andreas Guthe



Jagdhundevergleich 2022

„Jagd ohne Hund ist Schund“ sagt ein Sprichwort.

Vor- und auch nach dem Schuss übernehmen unsere vierbeinigen Gefährten für uns im Jagdalltag wichtige Aufgaben. Ob Stöbern, Bauarbeit, Apportieren oder die Arbeit am Riemen – ohne unsere Hunde wären wir so manches mal „aufgeschmissen“.

Um diese Arbeit unserer Hunde zu präsentieren und uns gleichzeitig in einem mit Spaß erfüllten Vergleich etwas zu messen, veranstalten wir einen Hundevergleich am

21.05.2022 ab 8.00 Uhr (geplant bis ca. 15/16.00 Uhr; wahrscheinlich etwas eher) in Rösa/Brösa (Gemeinde Muldestausee)

Treffpunkt um 8.00 Uhr in Brösa, Alte Dorfstr. 12, 06774 Muldestausee

Google Maps Link:

https://goo.gl/maps/vgz4umyhfyQor2dm7

(einfach den Link in die Adresszeile des Browsers kopieren)

Wir werden sowohl Disziplinen, wie die Wasserarbeit und Feldschleppe, als auch die Schweißarbeit, sowie Gehorsam und Führigkeit bereithalten. Es winken ein paar Sachpreise, eine Bratwurst und ein paar gute Gespräche unter Waidmännern, also traut euch, diesen Tag mit uns zu verbringen.

Ihr könnt euch bis zum 12.05.2022 verbindlich anmelden. (Stand 16.05.2022: Die derzeitig gemeldete Teilnehmerzahl lässt auch noch 1-2 spontane Möglichkeiten zu, mit dem Hund teilzunehmen)

Die Teilnehmerzahl ist durch den relativ hohen Aufwand begrenzt. Sollten die Plätze bereits belegt sein, finden wir auch Möglichkeiten, wie Ihr teilnehmen könnt. Auch „hundelose“ Besucher oder Jungjäger sollten diese Möglichkeit wahrnehmen, die spannende Hundearbeit kennen- und respektieren zu lernen

Ich freue mich auf eure Anmeldungen!

Anmeldungen, weitere Infos & Fragen an a.guthe@kjs-bitterfeld.de oder unter der Telefonnummer 0175 68 07 855.

Weidmannsheil

Andreas Guthe


Formular Untersuchungsantrag für Proben zum Schwarzwildmonitoring

Der in Verbindung mit der Beprobung von Schwarzwild (Schweißprobe in 2 Röhrchen) abzugebende Begleitschein ist zusammen mit den Röhrchen beim Veterinäramt In Bitterfeld oder Köthen erhältlich.

Zusätzlich dazu habe ich diesen Schein hier noch einmal als Pdf zum Download bereitgestellt, welcher direkt am PC ausgefüllt werden kann, oder nach dem Ausdrucken auch händisch.

Hier gehts zum Begleitschein: 

Hier noch einmal das Informationsschreiben, des Landkreises:

Bitte beachtet auch die Abgabefrist für die Erlegerprämie (Beschreibung im nachfolgenden Artikel!) bis zum 15.04.2022 (Posteingang beim Landkreis)

Adresse für den Postversand:

Landkreis Anhalt-Bitterfeld

-Untere Jagdbehörde-

Zeppelinstr. 15

06366 Köthen

Weidmannsheil,

A.Guthe


Beantragung der Schwarzwildprämie bis zum 15.04.2022

Für den Zeitraum 01.10.2021 bis 31.03.2022, als Jagdjahresende, ist der Antrag fristgerecht bis zum 15.04.2022 (Posteingang beim Landkreis) einzureichen. Bitte achtet bei der Beantragung auf alle Bedingungen, die erfüllt sein müssen und alle Dokumente dem Antrag beiliegen. So erspart Ihr euch und allen am Verfahren beteiligte unnötige Nachfragen oder Mehraufwand. Anträge für diesen diesen Zeitraum, die vor dem 31.03.2022 eingereicht werden, werden von der Behörde wieder zurückgesandt, so die Auskunft der Landkreisverwaltung! 

Das dazu nötige Formular findet Ihr hier zum Download, damit Ihr euch es nicht selbst beim Landesverwaltungsamt heraussuchen müsst.

-->  2021-03-25_Formular_zur_Antragsstellung_auf_Erlegungspraemie_Version_1.1

Dieses Formular lässt sich, nur als Info, auch direkt am Computer ausfüllen.

 

Weidmannsheil,

Andreas Guthe


In eigener Sache....

für bessere Lesbarkeit hier Anzeige herunterladen:


UPDATE! Information zur Auszahlung der Schwarzwild-Prämie des Landes Sachsen-Anhalt

Liebe Weidgenossen,

Stand 20.11.2021 ist die Trichinen-Untersuchung im Landkreis Anhalt-Bitterfeld beim Labor BECIT wieder für jeden einzelnen Probenlieferanten gebührenpflichtig und wird mit 11,42 € inkl. MwSt in Rechnung gestellt.

Die Kostenübernahme durch den Landkreis entfällt aufgrund der Erlegerprämie i.H.v. 65,00 € des Landes Sachsen-Anhalt, die neben der Prämie von 50,00 € nach Aussage auch 15,00 € als Ausgleich zur Gebühr der Trichinenuntersuchung enthält.


Stand 22.10.2021 Seit geraumer Zeit mehren sich die Rückfragen nach der Auszahlung der beantragten Erlegerprämien nach dem Landtagsbeschluss und der im frühen Jahr 2021 begonnen Umsetzung dessen.

Aus gesicherter Quelle und nach Rückfrage gilt derzeit (22.10.2021) der Stand, dass es im Landkreis Anhalt-Bitterfeld zur Verzögerung der Auszahlungen kommt. Der Grund hierfür ist, dass der Landkreis bereits vor den Beschlüssen des Landes , zur Unterstützung der Jäger die Entrichtung der Trichinenuntersuchungs-Gebühr beim Labor Becit übernommen hat. Zusätzlich enthält nun dann aber auch die Prämie des Landes Sachsen-Anhalt diesen Zuschuss für die Untersuchung.

Der Landkreis scheint nun aktuell zu überprüfen, wie man mit dieser teilweise "doppelten Unterstützung" der Jäger verfahren soll.  Genau dieser Prozess scheint die Auszahlung der Landesmittel zu verzögern.

Ohne zu stark wertend zu agieren, kann man hier von einer gelinde gesagt, unglücklichen Verfahrensweise sprechen.

Sollte es zur Verfahrensweise Neuerungen oder Änderungen geben, werden wir dies so schnell als möglich versuchen zu verbreiten.

 

Weidmannsheil,

Hegeringleiter Hochwildhegring

Andreas Guthe

Informationsseite MULE

https://mule.sachsen-anhalt.de/startseite-mule/artikel-detail/news/land-zahlt-65-euro-erlegungspraemie-als-anreiz-zur-schwarzwildreduktion/


Kaiserwetter und volle Garbe - Hegeringschießen 2021

Knapp 25 Schützen und Gäste folgten der Einladung zum diesjährigen Hegeringschießen des Hochwildhegerings der Jägerschaft Bitterfeld in die wunderschön herbstliche Muldeaue bei Rösa.

Bei ausgezeichnetem Wetter konnten sich die Weidgenossen in mehreren Runden dem Schießen auf Wurfscheiben, also den Tontauben messen. Durch die mobile und abwechslungsreiche Aufstellung der Maschinen, konnten wir verschiedene Szenarien unter Wettkampfbedingungen trainieren und so für einen interessanten Tag sorgen.

Abgerundet durch eine Kombi-Wertung, in der der Schuss mit dem Bogen als weitere Disziplin hinzu gewertet wurde, konnten alle Weidgenossen ihre Stärken ausspielen.

Wildroster vom Grill, frische Getränke und tolle Gespräche machen so einen Tag immer wieder kurzweilig, schweißen zusammen und halten unsere jagdliche Gemeinschaft am Leben.

Als Gesamtsieger ging an diesem Tag Weidgenosse Ralf Tippelt hervor, der sich nur knapp vor dem zweitplatzieren Wolfgang Mengel behaupten konnte. Auf Platz drei konnte sich mit einem soliden Ergebnis Jürgen Reinsch behaupten. Nichtsdestotrotz konnten sich aber alle Platzierungen bis zum letzten Schützen über tolle Sachpreise freuen.

Ein besonderer Dank gilt all denjenigen, die diesen Tag wieder einmal möglich gemacht haben. Insbesondere dem Landkreis Anhalt Bitterfeld, der Gemeinde Muldestausee und der Agrarproduktion Rösa GmbH für die tolle Unterstützung. Vielen Dank an Alfons Wolff für die Wurfmaschinen, Stefan Kießler und alle diejenigen, die den Auf- und Abbau immer mit vollen Kräften unterstützen.

Zu guter Letzt gilt natürlich auch denjenigen großer Dank, die als treue Gäste unsere Veranstaltung immer wieder bereichern. Gerade auch die Weidgenossen, die unsere Veranstaltung durch ihr Kommen unterstützen - obwohl sie garnicht am Schießen teilnehmen.

Ich freue mich auf die nächste Auflage im Jahr 2022.

Weidmannsheil,

Andreas Guthe

Ein Erfolg - Jägerschaft beteiligt sich an 1. Muldestausee Clean Up Day

Nachdem unserer Einladung, sich am 1. Muldestausee Clean Up Day zu beteiligen, einige Mitglieder gefolgt waren, ging es bei regnerischem Wetter früh morgens am 18. September 2021 zum Treffpunkt am "Haus am See" in Schlaitz. Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken, ging es auf einen ca. 7 km weiten Marsch, bei dem wir allerhand Unrat aus den Randgebieten der Wege einsammeln konnten.

Der Erfolg konnte sich sehen lassen. So konnten wir in knapp 2 Stunden mehrere Säcke mit Dämmstoffresten, Flaschen und Folien füllen, sogar alte Matratzen waren unter den "Fundstücken".

Ich freue mich, dass somit auch wir Jäger einen tollen Beitrag leisten konnten, um unsere Heimat ein Stück weit sauberer zu halten. Mit Sicherheit werden wir auch 2022 diese tollen Initiative der Gemeinde Muldestausee unterstützen!

 

1. Muldestausee - Clean Up Day 18. September 2021 ganztägig

Ferid Giebler, der Bürgermeister der Gemeinde Muldestausee lädt alle „Willigen“ und Interessierten am 18. September 2021 im Rahmen des weltweiten World Clean Up Days zu einer großartigen Aktion im Rahmen des Natur- und Umweltschutzes ein.

Die Jägerschaft, als eine der größten dem Naturschutz verbundenen Organisationen ist an solch einem Ereignis natürlich zu gegen, um mit anzupacken und unsere Heimat ein Stück weit sauberer zu machen. Unter dem Motto #mitmachenstattmotzen gilt es, an diesem Tag Unrat und Müll aus der Natur zu entfernen.

Der Hochwildhegering mit seinen Revieren, hauptsächlich gelegen nord-östlich der Mulde, zum Teil am Rande des Muldestausees, möchte sich an dieser tollen Aktion der Gemeinde Muldestausee beteiligen und lädt alle Mitglieder ein, sich daran zu beteiligen.

Da es nicht ganz ohne Planung geht, möchte ich euch bitten, die beigefügte Pdf zu beachten und mir spätestens bis zum 22. August 2021 eine kurze Info zu geben, dass Ihr verbindlich dabei seid.

Anmeldungen könnt Ihr persönlich an mich per Email an a.guthe@kjs-bitterfeld.de senden, ich fasse dann alle zusammen und melde uns zum Stichtag bei der Gemeinde an.

Andreas Guthe

20210719_1.Muldestausee_Clean_Up_Day

Hegeringschießen - Hochwildhegering 2020

Anfang Oktober fand zum wiederholten Mal das Hegeringschießen des Hochwildhegerings der Jägerschaft Bitterfeld statt. In diesem Herbst folgten über 20 Mitglieder der Einladung in die Muldeaue bei Rösa, wo wir wieder bei bestem Wetter dem jagdlichen Wurfscheibenschießen besondere Bedeutung schenkten.
Die mobilen Wurfanlagen, bereitgestellt von Wdg. Alfons Wolff, konnten in abwechslungsreicher Aufstellung platziert werden, um für alle in mehreren Durchgängen ein interessantes und lehrreiches Schießzenario zu kreieren. Um aber nicht nur unseren versierten Flintenschützen hier etwas Vorteile zu verschaffen, konnte ein zweiter Schießstand mit einer dem laufenden Keiler ähnlichen Mini-Anlage für das Druckluftgewehr mit in die Wertung eingebracht werden. In der A-Wertung konnte sich Wdg. Alfons Wolff den 1. Platz und den damit verbundenen Wanderpokal sichern, dicht gefolgt auf Platz 2 von Wdg. Ralf Tippelt und dem 3. Platz vom Vorjahressieger Wdg. Thomas Gänsicke.

Eine B-Wertung sicherte auch den Schützen mit etwas weniger Routine im Wurfscheibenschießen attraktive Preise, wobei am Ende der Veranstaltung natürlich jeder Teilnehmer eine Kleinigkeit vom Preistisch ergattern durfte.
Für das leibliche Wohl und die Organisation konnten wieder viele freiwillige Helfer gewonnen werden, die mit viel Engagement solch eine Veranstaltung zum Leben erwecken. Dazu zählt natürlich die Agrarproduktion Rösa GmbH, insbesondere Thomas Koppe, der das Flächenmanagement im Herbst extra für uns passend gemacht hat. Auch Wdg. Alfons Wolff, der Maschinen und Technik hier zur Verfügung gestellt hat. Aber natürlich auch die Gemeinde Muldestausee, sowie der Landkreis Anhalt Bitterfeld, die diese Veranstaltung genehmigt haben. Durch die im Vorfeld langfristige Planung konnten auch Preis-Sponsoren gewonnen werden. Unter anderem hat hier die Frankonia Handels GmbH aus Rottendorf eine Menge hochwertige Sachpreise gesponsert, die bei den Preisträgern großen Anklang fanden.
Ich bedanke mich am Ende persönlich bei allen Weidgenossen für die Teilnahme und die dabei erbrachten Leistungen und die Disziplin, bei Thomas Koppe, dem Ordnungsamt der Gemeinde Muldestausee und der Waffenbehörde des Landkreises, dem Kreisjägermeister Wolfgang Mengel für die Unterstützung, sowie bei allen Helferinnen und Helfern für den gelungenen Tag.
Ich bin gespannt auf eine neue Ausgabe im Jahr 2021 – vielleicht sogar in einer Variante über die Hegringgrenzen hinaus. Ich freue mich dabei auf eure Unterstützung.
Weidmannsheil, Andreas Guthe

Hegeringschießen - Hochwildhegering 2019

Ende September lud der Hochwildhegering seine Mitglieder und die Mitglieder der Jägerschaft Bitterfeld ein, um sich bei bestem Wetter einmal dem Vergleich im Wurfscheibenschießen zu stellen. Um die Veranstaltung einmal in einem etwas anderem Rahmen durchzuführen, fand diese in der Muldeaue in Rösa statt.

Nach der Genehmigung durch den Landkreis, sowie die Revierpächter und die Flächeneigentümer, konnten sich die knapp 35 Teilnehmer in ihren Fertigkeiten im Flintenschuss messen. Durch die Möglichkeit, mit mobilen Wurfmaschinen ein Parcours-Szenario zu erstellen, konnte ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Schießen durch die Teilnehmer absolviert werden.

Der Ehrgeiz der Teilnehmer wurde durch die gespendeten Sachpreise geweckt und so entwickelte sich ein spannender Wettkampf, an dessen Ende Thomas Gänsicke mit insgesamt 22 von 30 Wurfscheiben als Gesamtsieger feststand. Platz 2 belegte Andreas Köhler mit 15 getroffenen Wurfscheiben knapp vor Wolfgang Mengel mit 13 Treffern.

Im Vordergrund sollte aber an diesem Tag nicht nur der sportliche Wettkampf stehen, sondern die Möglichkeit, sich im lockeren Umfeld austauschen zu können. So freut es mich besonders, dass einige Weidgenossen der Einladung folgten, ohne am Schießen direkt teilzunehmen und nutzten die Möglichkeit bei einer Wildbratwurst vom Grill sich auszutauschen oder die Geselligkeit zu genießen.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, die sicher 2020 , wenn auch vielleicht in einer abgewandelten Form, erneut stattfindet. Bedanken möchte ich mich persönlich bei allen Gästen und Schützen für das zahlreiche Erscheinen und die Disziplin. Ein besonderer Dank gilt auch dem Weidgenossen Alfons Wolff, der die Wurfmaschinen kostenfrei zur Verfügung gestellt hat und lediglich die Wurfscheiben beglichen werden mussten. Ebenso gilt ein besonderer Dank dem Weidgenossen Wolfgang Mengel für die kostenfreie Bereitstellung der Sachpreise und die Hilfe bei der Organisation des Schießens, sowie dem Landkreis Anhalt Bitterfeld und der Agrarproduktion Rösa bei der Unterstützung des Vorhabens.

Hegeringleiter Andreas Guthe